Sommerpause!

Für voraussichtlich den ganzen Juni wird dieses Blog in die Sommerpause gehen. Dann, wenn alle anderen im Urlaub sind, schreibe ich wieder mit neuer Energie.

Dafür lasse ich noch eines der Gedichte/Kurzgeschichten-Hybriden hier, die ich im lezten Sommer schrieb.

“Eine schreckliche Tragödie”
Sagt die Nachrichtensprecherin
Ohne eine Mine zu verziehen
Ich weiß das ernste Gesicht
Soll die schwere der Lage zeigen
Doch mir scheint
Deutschland wird erzogen
Gefühlskalt zu sein.

Als der Vater zweier Kinder
Seine Frau mit einer Axt ermordete
Und sein Auto im Anschluss
Gegen einen Baum fuhr
Hielt meine dritte Klasse eine Schweigeminute
Ich weiß noch wie ich dachte
Das ist zu schrecklich um es mir vorzustellen
Und sah das Kind aus dem Nachbarhaus des Mordes
Das genau so wenig Regung zeigte
Wie ich selbst.

Als das Fernsehen erfüllt war von
Flugzeugen in zwei Türmen
Die zwischen Staub und Schutt zusammenfielen
War ich bockig
Dass ich meine Kinderserien
Nicht schauen konnte
Weil ich nicht verstand was das heißt

Und heute sterben mehr Menschen
Als in jenen Zwillingstürmen
Im Meer nicht allzu weit von hier
Und am anderen Ufer
Unter Drohnen und Maschinengewehren
Und sie bekommen nicht mehr als
Eine Minute Sendezeit
In den Acht-Uhr-Nachrichten.

Selbst in den Momenten in denen
Die Einschläge zu nah kommen um sie zu ignorieren
Wenn Frankreich weiter trauert und
Im Ausnahmezustand bleibt
Für womöglich immer
Heißt es nur
Wir sind fassungslos
Ob dieser schrecklichen Tragödie
Mit ausdruckslosem Gesicht.

Schönheit und Horror

Im Kunst-Leistungskurs bekam ich mehrmals die Aufgabe, für eine Prüfung die gegensätzlichen künstlerischen Positionen von etwa Matisse und Picasso zu erklären und zu untersuchen – der eine schafft Kunst für die Schönheit, um dem Auge zu gefallen, der andere schafft Kunst um zu provozieren.

Picasso an sich ist ein interessanter Künstler: erst durch eine Ausstellung habe ich realisiert, dass er in seiner frühen Laufbahn auch „Schönes“, ästhetisch Ansprechendes, gemalt hat, und dass seine charakteristischen Werke eine bewusste Entscheidung gegen diese schmückende Art von Kunst ist. Ich kenne viele Leute, die Picasso „nicht verstehen“, die keine Schönheit in seinen Werken sehen und nicht nachvollziehen können, warum diese als so wichtig angesehen werden. Der Punkt dabei ist jedoch, dass Picasso verstehen heißt, seine Werke nicht schön zu finden: Picasso möchte schockieren und zum Nachdenken anregen. Damit ist er auch nicht allein.

Der Kontrast zwischen Schönheit und Horror in der Kunst – jeglicher Kunst – zwischen kunst, die gefällt und angenehm ist, und Kunst die aneckt, schockiert, zum Nachdenken anregt, ist ein konstantes Phänomen, kein isoliertes historisches Ereignis wie ich damals dachte: Die Rolle von Kunst in der Gesellschaft ändert sich fortwährend, so wie mittelalterliche Kunst zur Kirchenillustration neigte, die Kunst der Aufklärung widerum naturalistisch die Welt erforscht und darstellt. Und da ist es naheliegend, dass mit der Involvierung jedes Einzelnen im Weltgeschehen durch demokratische Systeme und eine technische Verknüpfung ein lose definierter Zweig der Kunst – nicht nur bildender/darstellender Kunst – sich das Umwälzen des Geistes und der Moral zur Aufgabe gemacht hat. Dabei geht es nicht um Schönheit, sondern um das genaue Gegenteil.

guernica
Über artarchive.com

„Art that isn’t critical or political is just decoration“ – Kunst, die keine (politische) Kritik übt, ist nur Dekoration. Mit dekorativer Kunst ist dabei nichts verkehrt – ich sehe das entspannt: ein jede/r Künstler/in, ob in der Malerei, Bildhauerei, Literatur, Musik, Performance etc., trifft seine/ihre eigenen Aussagen und bestimmt die Grenzen der eigenen Kunst. Es ist nicht meine Aufgabe, anderer Menschen Ausdruck von Kunst für ihren künstlerischen Wert zu kritisieren. Meine Aufgabe als Künstler ist es, meine eigene Kunst zu schaffen.

Und schließlich bringt mich das zu diesem Punkt: ich kenne die Aussage, jemand in der Kunst tätiges solle sich nicht in die Politik einmischen, da das den Unterhaltungswert ihrer Kunst mindert. Persönlich sehe ich das nicht so – Kunst hat einen unterhaltenden Charakter, aber alles darüber hinausgehende gehört ebenso dazu. Meine Bücher sind unweigerlich irgendwo politisch; sei es die selbstverständliche Art, in der ich fast ausschließlich queere Charaktere schreibe (ob Queerness an sich politisch ist ist eine andere Frage), oder wie ich es letztlich nicht lassen kann, Wirtschaftspolitik und komplexe Machtstrukturen in den Plot einzubauen – meine literarische Kunst ist letztlich Unterhaltung für ein queeres Publikum, das sich selbst widererkennt, und politisch für die, denen diese Welt fremd ist. Und das ist gut so.

Weltenbastler: Textilien

In meiner Weltenbastler-Kategorie beschäftige ich mich mit verschiedenen Themenbereichen, die einem beim Zusammenzimmern fiktiver Welten über den Weg laufen und entwickle eine Liste von Grundfragen, die helfen sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

___

Textilien als Oberbegriff fasst eine Vielzahl von Dingen zusammen: Kleidung als erste Assoziation, aber auch Beutel, Teppiche, Verpackungsmaterial (wenn auch heute weniger), Brennmaterial, mancherorts Leichentücher, technische Gewebe und noch so einiges mehr. Über die Relevanz dieser Alltagsgegenstände denken wir selten nach – Kleidung und textile Accessoires sind längst zu einer überall stets verfügbaren Ware geworden, dass wir uns kaum etwas selbst nähen müssen und Textilien keine außergewöhnlichen Geschenke (wie zum Beispiel für Hochzeiten) mehr stellen wie es zu früheren Zeiten mal war.

Doch wenn mensch sich gerne Welten und Kulturen ausdenkt, gehören Textilien dazu – schon um zu wissen, was für Kleidungsstücke – wenn überhaupt – getragen werden, damit diese beschrieben werden können, ganz zu schweigen von Mode und authentischen Gegenständen. Klingt nach Details, macht aber viel aus – mensch denke nur an die charakteristischen Harry Potter Roben, ohne die einiges an Atmosphäre fehlen würde.

7481090048_0729e9c53a_h
Colin and Sarah Northway auf Flickr
  • Textilien werden vor flächendeckender Arbeitsteilung für den Eigengebrauch innerhalb des Haushalts produziert – aus Materialien, die eben zur Verfügung stehen. Welche sind das? Leder, Tierhäute, Felle durch Jagd? Leinen durch sesshaft angebauten Flachs? Weitere pflanzliche Fasern oder Rinden von Bäumen?
  • Einen riesigen Anteil an Textilmaterial stellte in der Antike die Wolle – mit der Domestizierung des Schafes und Züchtung auf Wollproduktion hin ergibt sich ein, im Vergleich zur Flachsverarbeitung zu Leinen zumindest, effizienterer und zeitsparenderer Textillieferer. Schafe müssen allerdings auch gehütet und gefüttert, gepflegt und die Wolle gezupft oder geschoren werden – wie beeinflusst das die gesellschaftliche Stratifizierung? (Spoilers: Sehr!)
  • Die Herstellung  von Garn/Faden ist eines, aber die Verarbeitung zu tatsächlichen Stoffen wieder etwas anderes – welche Möglichkeiten gibt es hier? (Webrahmen bzw. Webstuhl spielen historisch eine große Rolle, liefern sie doch verhältnismäßig große, gleichmäßige Stoffbahnen)
  • Die übliche Frage ist natürlich: Wer ist für die Textilproduktion zuständig? Obwohl mensch diesen Bereich eher mit Frauen assoiziiert, waren in der frühen Neuzeit beispielsweise hauptsächlich Männer fürs Weben zuständig.
  • Welche fantastischen Tiere könnte es noch geben, die sich domestizieren lassen und irgendeine Form von Produkt liefern, das sich zu Textilien verarbeiten lässt? Wie könnte das funktionieren?
  • Ist Textilproduktion ein individuelles/haushaltsbasiertes Gewerbe, oder ein kommunales, oder ein zentral(-staatlich) organisiertes? Welche Mengen von Textil können produziert werden?
  • Je nach Klima und Kultur – was für Kleidungsstücke werden produziert? Werden bspw. Stoffbahnen in Toga-Form gewickelt getragen, oder gibt es das Schneiderhandwerk, das bestimmte Kleidungsstücke aus Stoffbahnen schneidert?
  • Wie kleiden sich die Leute? Wie kleiden sie sich je nach Klasse, Geschlecht, Religion, Zugehörigkeit etc. unterschiedlich?
  • Wie schnell ändert sich die Mode, und von wo aus kommen diese Änderungen auf? Wird Mode politisch instrumentalisiert, wie dass sich die Ober-, vielleicht auch Mittelschicht der royalen Klasse nach kleidet, wenn es so eine denn gibt?
  • Gibt es für bestimmte Schichten oder Gruppen bestimmte Kleidung(sstücke), die ihnen vorbehalten sind? Welche sind das?
  • Produziert diese politische Einheit genug Textilien um sie zu exportieren? Oder werden (spezielle) Textilien importiert? Was für eine soziale Assoziation geht mit diesen Importprodukten einher?
  • Welche Rolle spielen Textilien in der internationalen Diplomatie? Werden Textilien zwischen Reichen ausgetauscht um Allianzen zu festigen oder Hierarchien zu symbolisieren?
  • Gibt es besondere Bräuche rund um Textilien? (Beispielsweise bei einer Hochzeit ein Kleidungsstück verknoten, dass bei Tod oder Scheidung zerschnitten wird, oder mit Textileindrücken auf tönernen Verträgen Garantien geben)
  • Was für besondere Textilien, die nicht getragen werden, gibt es? Für welche Zwecke? (Beispielsweise besondere Bettlaken für die Hochzeitsnacht eines frisch vermählten Paares, oder dünne Decken für frisch in eine Religion initiierte Kinder)

Rezension: Crooked Kingdom

Die Rezension von Six of Crows, dem ersten Buch dieser Dilogie von Leigh Bardugo, habe ich bereits von einiger Zeit geschrieben – im zweiten Teil nun geht die Story weiter (und wird abgeschlossen), somit findet ihr nach dem Cover natürlich leichte Spoiler für Six of Crows.

crooked-kingdom-315
Cover von Leigh Bardugos Website

 

Inhalt 

Nachdem Kaz Brekkers Crew den scheinbar unmöglichen Heist im Ice Court vollendet hat und von ihrem Auftraggeber aufs Kreuz gelegt wurde, ist die neue Mission klar: Rache an den verantwortlichen Männern üben (und zwar so durchgehend dass nicht nur ihr Leben, sondern ihr Ruf zerstört wird), sich das ihnen versprochene Geld zurückstehlen obwohl die gesamte Stadt dies- und jenseits des Gesetzes gegen sie ist, dabei ihr eigenes Überleben für die Zukunft sichern und die wertvollste Geisel der Gegenwart in Sicherheit bringen ohne dass deren Wissen um die schier unbesiegbare Droge jurda parem in die falschen Hände gerät. Jede beteiligte Partei legt noch einen drauf – an jeder Ecke lauern unbekannte Gefahren und die Feindseligkeit gegenüber den magisch begabten Grisha nimmt zu, sodass es Tausende Probleme auf einmal zu überwinden gilt in einem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel.

Persönliches Urteil

In Crooked Kingdom legt Bardugo noch einen Zahn zu: während der Plan in Six of Crows sehr stringent war, müssen die Protagonisten in Crooked Kingdom konstant auf der Hut sein. Nicht nur offizielle Kanäle, sondern selbst die Slums und Gangs wenden sich gegen sie. So gilt es, etwas zu finden, womit sie all dies übertrumpfen können – obwohl die Mittel und Fähigkeiten der sechsköpfigen Crew extrem begrenzt sind und sie sich kaum frei bewegen können. Mehr als je zuvor ist hier ihrer aller Geschick und Können gefragt, und wie in Six of Crows weiß auch der Lesende oft bis zuletzt nicht, was der komplette Plan ist – was die Spannung aufrecht erhält und Überaschungen auf allen paar Seiten bereitet.

Wie in meiner Rezension zu Six of Crows erwähnt leben diese zwei Bücher von den Charakeren, die einem ans Herz wachsen und nicht mehr loslassen. Sehr oft musste ich meinen Ebook-Reader niederlegen um tief durchzuatmen bevor ich weiter lesen konnte – wegen der herzzerreißenden Erinnerungen, der lebensveränderden Enthüllungen, oder wenn sich endlich zweie näher kommen worauf ich seit dem ersten Band gewartet habe. Es tut schon weh, meine adoptierten fiktionalen Kinder nun hinter mir lassen zu müssen (aber der nächste Re-read kommt bestimmt).

Besonders gefallen hat mir ein Aspekt der Grisha-Magie, der in diesem Band mehrfach betont wurde: Wenn Grisha ihre Magie (Materialien zu modifizieren oder Körper zu heilen oder Feuer zu entzünden etc.) ignorieren, obwohl sie ja ein Teil von ihnen ist, werden sie krank. Und das nicht nur körperlich – mentale Erkrankungen können ebenfalls auftauchen, und werden geschwächt indem der/die Grisha seine/ihre Kräfte erkundet, einsetzt und sich selbst akzeptiert. Was für eine wunderbare Lehre!

Fazit

Die in Six of Crows begonnende Handlung nimmt in Crooked Kingdom eine nachvollziehbare Wendung unnd findet letztlich einen gebührenden Abschluss. Kaum eine Problemlösung wirkt „aus dem Hut gezaubert“, sondern basiert auf den individuellen Fähigkeiten der Charaktere, die sich der Situation anpassen und ihre Karten richtig ausspielen. Auch die inneren Konflikte der Protagonisten (und sogar Antagonisten) werden angemessen ausgespielt und führen zum persönlichen Wachstum, zu neugefundenen Fähigkeiten und Partnern. Nun, da ich weiß, woher sie alle kommen und wohin sie gehen werden, wird mir das erneute Lesen bestimmt noch größeren Spaß machen.

Literatur- und Exemplarangabe

Bardugo, Leigh: Crooked Kingdom. Henry Holt and Company. 2016.
Gelesen habe ich das englische Ebook

Zeitmanagement

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Resümé zum Camp Nano April stehen, aber unglücklicherweise haben mich (erwartungsgemäß) Uni und Arbeit so eingespannt, dass ich schlichtweg nicht zum Schreiben gekommen bin. Da davon auszugehen ist, dass mein Zeitplan während des Sommersemesters ähnlich aussieht, werde ich wohl mein eigentliches Camp Nano Projekt – nämlich Kurzgeschichten rund um meine zwei Urban Fantasy Projekte zu schreiben – so lange nachholen. Eben immer mal zwischendurch schreiben um in der Übung zu bleiben.

Stattdessen an dieser Stelle also ein paar Worte über – Zeitmanagement. Wieso das? Weil ich immer wieder merke, wie wichtig ein Zeitplan ist um zum Ziel zu kommen – beim Schreiben, in der Uni, auf der Arbeit, im Privatleben, und ganz besonders wenn all diese Dinge zusammenkommen.

Durch mein erstes Studium bin ich mehr durchgestolpert und geschlittert als dass ich jemals einen Plan gehabt hätte – weder von wie ich sämtliche Lektüre für das Semester lesen sollte (ein E-Reader für PDFs hat sich da bei mir bewährt), noch von wohin das alles führt (nicht nur was Prüfungen angeht), noch was danach konkret kommen soll. Durch dieses Chaos habe ich gelernt, mich zu strukturieren – auch wenn das natürlich nicht heißen soll, dass Struktur und detaillierte Pläne ein Muss sind um erfolgreich durchs Leben zu kommen. Mir persönlich hilft es aber, und gibt es ein Gefühl von Sicherheit gleichzeitig einen Plan im Kopf und auf Papier zu haben, an dem ich mich orientieren kann (wie fürs Schreiben).

Ohne ein Grundlevel von allein zeitlicher und logistischer Koordination würde ich es auch nicht schaffen, genug zu arbeiten um mich zu finanzieren und gleichzeitig ein vorbereitungsintensives Studium zu absolvieren (und ein Sozialleben zu haben, und zu schreiben, und diesen Blog zu unterhalten, und nebenbei noch weitere Projekte zu führen, etc).

IMG_20170429_172359_430
Wenn mein Leben nicht aus Büchern und Notizbüchern bestehen würde gäbe es hier auch mal andere Beitragsbilder zu sehen!

Alles tun, was mensch machen möchte, ist in den meisten Fällen schlicht unmöglich – Zeit muss mensch sich bewusst nehmen und priorisieren, was das Wichtigste ist, und was hinten über fällt. So viel Ehrlichkeit muss ich mit mir selbst haben: ja, es wäre cool, nebenbei Webcomics zu zeichnen, aber habe ich die Zeit dafür? Wie wichtig ist es mir? Möchte ich mich da wirklich reinknien, um mehr daraus zu machen als nur ein weiteres halb geplantes, angefangenes und dann auf den Ablagestapel verbanntes Projekt? Eines Tages hole ich das bestimmt auf und zeichne wieder mehr, so wie Kurzgeschichten als Comics, aber momentan liegen meine Prioritäten anders – und ich tue das, was ich tue, dann lieber mit vollem Herzblut, als mich zwischen zu vielen Projekten zu zerreißen. Und das trotz meiner latenten Workaholic-Tendenz.

Die Fähigkeit, sich Zeit adequat einzuteilen, kommt aber auch erst mit Erfahrung: Ich kann aus Erfahrungen sagen, wie lange mich die Vorbereitung eines Referats beschäftigen will, und kann mir dann eine Deadline dafür setzen, die Arbeit bis dahin aufteilen, und (theoretisch) rechtzeitig anfangen (den inneren Schweinehund überwinden soll eben auch gelernt sein).

Aber ganz wichtig ist dabei: auch sich Freizeit und Treffen mit Freunden einzuplanen, oder dafür Freiräume zu lassen, ist wichtig. Gelegentlich, wenn ich mit dem Kopf voran in Hausaufgaben stecke, vergesse ich das schon mal – aber konstant funktionieren, rennen, arbeiten, das geht nun mal nicht. Und letztlich sind es doch großteils die kleinen Momenten mit Freunde und Familie oder netten Fremden, wenn mensch sich über die unsinnigsten Sachen kaputt lacht, die einem als gute Erinnerungen im Gedächtnis bleiben und neue Energie geben.

Weltenbastler: Drachen

In meiner Weltenbastler-Kategorie beschäftige ich mich mit verschiedenen Themenbereichen, die einem beim Zusammenzimmern fiktiver Welten über den Weg laufen und entwickle eine Liste von Grundfragen, die helfen sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

___

Drachen sind die klassischen Fabelwesen der Fantasywelt, doch oftmals bekomme ich beim Lesen von Fantasy das Gefühl, dass Drachen nur auftauchen weil sie eben ein gewisser High-Fantasy-Standard sind und, zugegeben, als Konzept irgendwie cool. Drachen tauchen in so ziemlicher jeder Kultur rund um die Welt auf – nah verwandt mit Lindwürmern, geflügelten Echsen, und Wasserschlangen. Kein Wunder, dass wir Menschen einen Narren an ihnen gefressen haben und sie seit Jahrtausenden in den Geschichten, die wir einander erzählen, einbauen. Dabei variiert die Rolle des Drachen von Gefahr für Prinzessinen und Königreiche bis Schützer außerordentlicher Orte oder Horte – alles in allem sind Drachen immer etwas Besonderes mit großer Auswirkung auf die Welt, die sie bewohnen. Grund genug also, sich einmal genauer Gedanken zu machen, wie eine Welt mit Drachen darin funktioniert, und was für Möglichkeiten einem Drachen bieten.

6445700521_b8cf46b883_b
Bernard Goldbach auf Flickr
  • Die Rolle und Art von Drachen ist die wichigste Frage: Treten Drachen als Beschützer oder Gefahr auf? Sind sie selten oder eine wahre Plage? Sind sie der Sprache mächtig, haben ihre eigene Sprache, oder haben sie gar keine mystischen Fähigkeiten?
  • Fliegen die Drachen? Leben sie im Wasser, an Land? Speien sie Feuer, Wasser, Gift, Säure, oder gar etwas anderes?
  • Haben Drachen überhaupt eine feste physische Form, oder befinden sie sich in anderen Aggregatzuständen, oder ändern ihre Form? Kann man sie also „finden“ und „fesseln“, oder sind sie aus Prinzip „ungreifbar“ und frei?
  • Wie alt werden Drachen? Was für Metamorphosen gehen sie eventuell durch?
  • Welche (magischen) Fähigkeiten haben Drachen, wie nutzen sie der Story, wie werden sie möglicherweise von Menschen o.a. genutzt (oder gar gejagt)?
  • Wie ernähren sich die Drachen? Um ihre üblicherweise großen Körper zu unterhalten und energieaufwendigen Fähigkeiten anzuwenden brauchen sie vermutlich Unmengen von Nahrung – wie und wo bekommen sie die, und wie wirkt sich das auf die Umwelt, Dörfer, etc. aus?
  • Leben Drachen an einem Ort oder ziehen sie nomadisch umher? Kann ein Landstrich überhaupt Drachen für längere Zeit aushalten? Hat ihre Gegenwart besondere passive Auswirkungen auf die Natur? Was passiert mit ihren (vermutlich massiven) Ausscheidungen?
  • Ernsthaft, warum macht sich niemand über die Unmassen an Mist Gedanken, die Drachen produzieren?
  • Wie pflanzen sich Drachen fort? Wie (oder woraus) entstehen Drachen? Haben Drachen Geschlechter, und wenn ja welche, und wie äußern sich diese?
  • Verhalten sich Drachen wie Tiere gegenüber Menschen oder auf Eigenhöhe? Kann man einen Handel oder Pakt mit einem Drachen schließen? Wie ehrlich sind Drachen?
  • Was ist die Agenda der Drachen? Haben sie ein kommunales Ziel, oder verfolgt jeder sein eigenes? Womit kann man einen Drachen gar bestechen?
  • Was halten Drachen von Menschen oder anderen Wesen, die diese Welt bevölkern? Wie sieht das Machtgefüge zwischen ihnen aus?
  • Inwieweit haben Drachen Individualität, freien Willen und Meinungen?

Rezension: Evenfall. In the Company of Shadows Volume 2

Lang ist es her, dass ich den ersten Teil von In the Company of Shadows rezensiert habe. Wer eine Auffrischung braucht klicke hier.

Inhalt

Nachdem sich Hsin und Boyd mühsam zu einem halbwegs funktionierendem Team gemausert haben, werden sie auf eine langfristig angelegte Undercover-Mission nach Mexiko geschickt. Eingepfercht in ein Apartment, jeder seinen Aufgaben nachgehend, gibt es nicht viel Möglichkeit sich von der Präsenz des anderen abzulenken und endlich kommen sich die beiden näher, bevor der Showdown ihrer Mission stattfindet, schief geht, und dramatische Konsequenzen nach sich zieht.

Persönliches Urteil

Während in diesem Teil zunächst die Vorbereitung für den action-intensiven Teil der Mission im Vordergrund steht und dabei die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten erst einmal gestärkt und intensiviert wird, folgt unausweichlich der Wendepunkt an dem durch Entscheidungen von Einzelpersonen Probleme entstehen und Leben auf dem Spiel stehen. Die Dekonstruktion führt sich bis zum Ende fort und bereitet somit den Konflikt für den nächsten Band fort, worüber ich hier nicht allzu viel verraten will.

In typischer Dystopie-Manier bleibt es gewalttätig, gefährlich und zuweilen emotional eingreifend über die Erlebnisse und Erfahrungen der Protagonisten zu lesen. Dass die beiden dabei zumindest miteinander, sagen wir, klarkommen, ist ein gewisser Trost.

Wie in meiner Rezension des ersten Teils erwähnt finde ich den Mangel an eingeredeter Rechtsschaffenheit sehr erfrischend – die Welt von In the Company of Shadows ist mehr grau, auf mehreren Arten, als schwarz und weiß und die Akteure sind sich bewusst, dass es nicht um „Gut“ und „Böse“ geht, sondern um ihre Arbeit und wie weit sie nach ihrer eigenen Moral dabei gehen können und werden. In diesem Teil jedoch wird genau diese Moral auch hinterfragt: Wie viele Leben ist die Mission wert? Wie viel wert ist wessen Leben, und was riskiert mensch dafür?

Der Vollständigkeit halber warne ich hier vor (versuchten) Vergewaltigungen, Beschreibungen körperlicher Gewalt und Mord, physischer und emotionaler Folter.

Fazit

In the Company of Shadows ist guter Lesestoff für alle, die gern düstere Dystopien mit queerem Einschlag lesen, mit den gennanten Inhalten umgehen können und Geduld haben für klassische Slow-burner. Die Perspektive ist dabei eine persönliche, weniger politische, auch wenn das offene Ende erwarten lässt dass die Protagonisten sich im Anschluss mehr mit den weiterführenden Konsequenzen ihrer Handlungen im Dienst der Agency befassen müssen.

Literatur- und Exemplarangabe

Hassel, Santino, Ais: Evenfalls: Volume 2: Director’s Cut. Ebook, 2014.
Gelesen habe ich das Ebook, verfügbar hier.

Erster Entwurf von Feuerbiss fertig!

„Feuerbiss“? Ja, ich habe in der Tat Mit Zahn und Kralle umbenannt. „Feuerbiss“ (oder Biting Fire) passt besser zu dem deutschen Titel von Arcing Spark – Funkensprung, da diese beiden Geschichten ja mittlerweile zueinander gehören. Die Seite wurde bereits auf den neusten Stand gebracht, inklusive Statistik – bei etwas über 100.000 Worten hat sich die Geschichte rund um eine sehr neugierige Protagonistin, die eine Leiche findet und sich nicht mit den Erklärungen der Polizei zufrieden gibt sondern selbst Nachforschungen anstellt, nun eingependelt. Wahrscheinlich wird bei der Überarbeitung aber noch viel gekürzt, da ich bei dieser Geschichte sehr oft die Richung geändert und den Plot angepasst habe.

Das war überhaupt beim Schreiben das Aufregendste – plötzlich eröffnen sich neue Möglichkeiten, und mein Gefühl sagt mir ja, das fühlt sich richtig an – und schon habe ich den sorgfältig ausgearbeiteten Plan über den Haufen geworfen und folge dem modifizierten Plot. Nun gut – der erste Entwurf ist ja genau dafür da: Erstmal die Geschichte finden, die ich erzählen will. Und die Geschichte ist eben irgendwo zwischen paranormaler Romantik, Krimi und beginnender Dystopie zu Hause.

Dabei ist auch vieles intensiver und düsterer geworden als geplant – mein Vampir etwa lässt sich mittendrin als Sühne für eine Tat verhaften, und es stellt sich für die Protagonistin als gar nicht so leicht heraus, ihn wieder aus dem Gefängnis zu bekommen. Die Lösung, die sie findet, zieht schließlich auch Konsequenzen nach sich, die den großen Showdown einleiten. Wer Gefallen von Magiern fordert muss mitunter viel dafür bezahlen!

Auch konnte ich die persönliche Agency der Figuren weiter ausbauen – sodass nicht jeder passiv bleibt, sondern auch beginnt eigenständig Entscheidungen zu treffen und aktiv zu werden. Selbst wenn es dafür eben drei Mal entführt werden braucht.

Diese Tendenz stelle ich bei all meinen Urban Fantasy Charakteren fest – sie stecken in ihrem Alltagstrott, ihrem Leben, und erst, wenn ihnen haufenweise (mehr oder minder außergewöhnliche) Dinge passieren, bewegen sie sich aus dieser Passivität und nehmen ihr Leben selbst in die Hand. Das gefällt mir so auch gut, kennen wir doch schließlich alle das Gefühl, im Leben eher dem Strom der Dinge zu folgen sobald wir unsere Linie gefunden haben und davon wenig zu variieren weil jede Entscheidung gegen das Einfache viel mehr Energieaufwand bedeutet.

Nun ist dieser Entwurf bei einigen Testlesern während ich im Campnano-April eine Sammung von Kurzgeschichten zu meinen Urban Fantasy Charakteren zu schreiben versuche. (Was ist Camp Nano?) Danach werde ich endlich die erste Überarbeitung von Arcing Spark angehen (was ich schon längst vorhatte). Irgendwann danach, wenn ich den berühmt-berüchtigten emotionalen Abstand erreicht habe, werde ich dann auch Feuerbiss überarbeiten.

Und hier einige der Charakterskizzen, die ich mittlerweile angefertigt habe.

Unbenannt-Zusammenfügen-04

Weltenbastler: Handel

In meiner Weltenbastler-Kategorie beschäftige ich mich mit verschiedenen Themenbereichen, die einem beim Zusammenzimmern fiktiver Welten über den Weg laufen und entwickle eine Liste von Grundfragen, die helfen sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

___

Keine Hochkultur und Zivilisation ist dauerhaft ohne den ökonomischen Austausch klargekommen: Die Arbeitsteilung ist es, die die Entwicklung geschichteter Gesellschaften erlaubt und die verschiedenen Sektoren von Dienstleistungen, Industrie/Handwerk und Landwirtschaft/Fischerei eröffnet. Vollberufliche Priester, Beamte, Krieger, Herrscher etc. kann es nur geben, wenn die Nahrungsmittelproduktion so gut klappt, dass eben nicht jeder selbst für sein/ihr Essen sorgen muss, sondern durch den Austausch von Gütern Nahrungsmittel einkaufen kann – und dafür selbst etwas anderes bietet. Wirtschaft ist dabei natürlich nicht gleich Wirtschaft, nicht alle Arbeit mündet in Produkten, die man tauschen kann – und dann wird eine einheitliche Währung interessant, die jeder annimmt.

15704089107_c0bd4a00dd_h
OXLAEY.com auf Flickr
  • In einer komplexen Gesellschaft mit Arbeitsteilung nach verschiedenen Berufsgruppen müssen Güter irgendwie weiter verteilt werden – solche Institutionen können beispielsweise Tempel oder Märkte sein. Wie findet also die Distribution von Nahrungsmitteln und weiteren Gebrauchsgütern statt? Gibt es einen Verwaltungsapparat, der Ein- und Ausgänge an Distributionszentren dokumentiert um Misswirtschaft und Betrug bzw. Diebstahl vorzubeugen?
  • Wie und in welcher Form werden Abgaben an den Verwaltungsapparat bzw. die Regierung gezahlt? Wer erhält diese?
  • Wie wichtig ist überregionaler Handel? Welche Güter können nur importiert werden?
  • Was wird exportiert und wogegen gehandelt?
  • Gibt es vollberufliche Händler? Gibt es reisende Händler?
  • Wird der Handel von Individuen betrieben, vom Staat, oder von Interessensgruppen?
  • Welche Rolle spielt Gewinn beim Handeln?
  • Welchen Stellenwert hat (gewinnbringender) Handel in der Kultur einer Gesellschaft?
  • Gibt es Güter oder Dienstleistungen, mit denen nicht gehandelt werden darf? Dürfen Personen (bzw. ihre Arbeitskraft) gehandelt werden? Was wird warum kriminalisiert?
  • Wo steht Handel in der Rangordnung von Wichtigkeit in der Kultur? Ist der Handel oder die Möglichkeit zu Handeln wichtiger als religiöse/spirituelle Pflichten oder Verpflichtungen gegenüber der Obrigkeit, oder spielt der Handel eine eher untergeordnete Rolle?
  • Welche Handelsbereiche oder Güter werden möglicherweise einer privilegierten Gruppe vorenthalten?
  • Welche sozialen Gruppen werden in den Handel mit einbezogen, welche ausgeschlossen?
  • Wie wird mit Schuld umgegangen? Müssen Schulden unter Umständen in Unfreiheit abgearbeitet werden? Ist diese Unfreiheit zeitlich begrenzt?
  • Gibt es eine Währung und wenn ja, woraus besteht sie?

Rezension: The Antagonists: Book Five

Meine Rezensionen der vorigen Bücher: Book One, Book Two, Book Three, Book Four

Für Burgandi Rakoska begann es mit der Frustration, immer nur über ethnisch weiße Superhelden zu lesen, die keinerlei körperlichen Einschränkungen haben und überhaupt komplett perfekt und fehlerfrei sind. Ihre Idee war, über einen nicht-weißen Protagonisten im Rollstuhl zu schreiben, der/die nichts lieber will als Teil des lokalen Superhelden-Teams zu werden – aber wegen des Rollstuhls brutal abblitzt und sich stattdessen mit dem scheinbaren Bösewicht, der eigentlich ein voll dufter Typ ist und nur als böse dargestellt wird, zusammentut. Und dann hat sie angefangen, eine ganze Buchreihe zu dieser Idee zu schreiben.

Da wir nun weit fortgeschritten in der Reihe sind, bleibt diese Rezension nicht ganz spoilerfrei.

tumblr_oi2t6h5zo81rraalgo1_540
Cover Art: smoxtart

Inhalt

Nach den Geschehnissen der vorigen Bände sitzt Felix im Rollstuhl und er und Minerva haben sich gut angefreundet nachdem sie Victor verlassen hat. Ihnen beiden hängen Traumata und Herzensbrüche noch nach, und ohne ihre Funktionen als Superheld/Protagonist und Schurke/Antagonist fehlt es ihnen an jeglicher Motivation – bis Minerva beschließt, Felix zu helfen sein Selbstbewusstsein wieder zu finden, indem sie wieder als Schurke ins Feld zieht damit er sie „aufhalten“ kann. Natürlich bleibt das jedoch nicht lange unbemerkt von Victor, der mittlerweile einen neuen Partner hat. Größere Probleme treten allerdings erst auf, als Minerva jemand aus König Arthurs näherem Kreis im Krankenhaus sichtet und ihren Augen kaum glauben kann, die russischen Assassinen wieder zuschlagen, ein mysteriöses neues Mitglied des Quartetts auftaucht und Felix entführt wird.

Persönliches Urteil

Zugegeben, die emotionale Überwältigung von allem, was passiert ist, zieht sich hier in etwa der ersten Hälfte des Buches durchaus. Ich verzeihe es diesen Charakteren, deren Witz und Charme ich liebgewonnen habe, gerne – schließlich habe ich mit ihnen mittlerweile viel durchgemacht und kaum eine Atempause bekommen. Die gibt es hier also durchaus: Durchatmen, am Boden sein, wieder aufstehen, wieder zu alten Höhen wiederfinden – oder besser, die ungesunden Dynamiken der Vergangenheit hinter sich lassen und stattdessen etwas Neues aus den Ruinen bauen, auf den Grundsteinen von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz.

Dass Minerva trotz Rollstuhl und Krankheitsanfälligkeit eine fähige Kämpferin ist wissen wir mittlerweile – doch auch die Unsterblichen werden hier an ihre körperlichen Grenzen geführt, was ich sehr willkommen heiße (schließlich vergisst mensch nach Jahrhunderten, dass trotz Unsterblichkeit der Körper nicht alles ertragen kann und gerade chronische Erkrankungen eben nicht spurlos vorüber ziehen).

Die zweite Hälfte des Buches, insbesondere der Showdown, erinnerten mich an die „guten alten Zeiten“ wie der großen Gefechte in vergangenen Büchern: Hier steht wieder Wichtiges auf dem Spiel und der innere Konflikt findet seinen Höhepunkt zeitgleich mit dem äußeren (was zu wunderbarer Situationskomik führt, wenn Minerva eine emotionale Rede inmitten des Gefechts hält). Es finden ein paar nötige Wortwechsel statt, Herzen werden ausgeschüttet – und Cliffhanger… hängen.

Fazit

Book Five ist ein solider Zwischenschritt zum Entspannen bevor es mit den folgenden Bänden laut des Blogs der Autorin wieder hoch hergehen wird – was hier schon angedeutet und vorgezeichnet wird. Das teils langsame und nach innen gewendete Erzählen ist also durchaus nötig als Grundstein für alles was noch kommen mag. Auch wenn ich dazu schon so meine Ideen habe, bleibt es spannend, wie genau die Autorin das entwickeln wird – wer sich in britischen Mythologie rund um King Arthur auskennt, wird schon Vorahnungen haben, wenn Morgan Le Fay erwähnt wird.

Literatur- und Exemplarangabe

Rakoska, Burgandi: The Antagonists: Book Five. Kindle Edition, 2016.